1. Tag - Anreise, Tower, London Eye

Ganz früh morgens bin ich von Köln mit Germanwings nach London Stansted gflogen. Von dort ging es mit dem Standsted-Express in die Stadt.

Am Bahnhof Liverpool Street habe ich meinen Koffer gelassen, habe mir eine 3 Tages Karte für die Tube gekauft und bin nach Tower Hill gefahren.

Am Tower war nichts los, da es ja noch sehr früh am Morgen war. Ich bin direkt zu den Kronjuwelen. HIer musste ich fast nicht anstehen, sondern konnte fast direkt durchgehen. Normalerweise steht man hier schon mal ein paar Stunden in der Schlage. Danach war im White Tower die Waffen gucken und sonst eben den Rest des Towers.

Als ich den Tower verlassen habe, war die Tower Bridge gerade offen, da ein Segelschiff hindurchfuhr. Ich habe dann die Tour durch die Brücke gemacht. Man fährt mit einem Aufzu hoch und kann dann oben über die Brücke gehen. Hier hat man einen guten Blick auf die Hochhäuser den Tower und auch das neue Rathaus. Auf der anderen Seite geht es dann mit einer Treppe wieder herunter. Dort folgt man dann einer blauen Linie und kommt zum Antrieb der Brücke.

Als ich mit der Tower Bridge fertig war bin ich auf dieser Seite des Themseufers weiter gegangen. Vorbei am Rathaus (New City Hall) bis zum Tate Modern mit der großen Turbinen Halle. Ich bin auch die Mellenium Bridge bis zur Mitte gegangen und wieder zurück.

Als nächste ging es zum British Airways London Eye, dem größten Rieserad Europas, früher auch mal der Welt. Hier steht man erst endlos an um sich das "Flug-Ticket" zu kaufen und dann noch mal eine ganze Weile um Einsteigen zu können. Der "Flug" dauert etwa 30 Minuten und man hat hier wirklich einen fantastischen Blick, vorallem auf das Parlament. Leider war der Sonnenschein so stark, denn es war blauer Himmel und etwa 25°C, so dass die Scheiben gespiegelt haben, was die Bilder etwas schlechter macht.

Als nächstes ging es über die Brücke und mit der U-Bahn wieder zur Bahnhof um meinen Koffer zu holen und dann zum California Hotel, gegenüber von Kings Cross. Dort habe ich mich kurz ausgeruht und dann ging es zum Picadilly Circus. Von dort weiter zu Horse Guard Parade, wo immer die Parade zum Geburtstag der Königin ist. Dann weiter zum Parlament und Big Ben und wieder auf die andere Seite der Themse. Hier habe ich dann gewartet, bis es dunkel wurde und um kurz nach 21:00 Uhr die Beleuchtung des Parlaments anging. Das Ding ist bei Nacht noch schöner und beeindruckender als bei Tag. Dank eines Mini-Stativs habe ich auch scharfe Bilder hinbekommen.

Dann gings wieder zurück zu Picadilly Circus, um auch hier einen Nachtaufnahme der Leuchreklame zu machen.

2. Tag - Buckingham Palace, Museen

Am 2. Tag ging es morgens zum Buckingham Palace. Ich wollte mit der ersten Gruppe rein, um möglichst auch noch den Wachwechsel (Changing of the Guard) sehen zu können. Dies habe ich auch geschafft. Man kauft sich die Eintrittskarte und die Leute werden dann in zwei Gruppen geteilt, bis dieser Bereich voll ist, dann geht es etwa alle 15 Minuten rein. Man bekommt einen Audio Guide in seiner Sprache. Dieser führt einen durch die Räume und erklärt alles mögliche. Zum Teil kann man durch die Eingabe weiterer Nummern noch mehr erfahren, da ich aber nicht so viel Zeit hatte, habe ich mich auf die Standardführung beschränkt. Obwohl man bei Londoner Eintrittspreise immer soviel dort machen sollte wie nur möglich ist. Nach dem Rundgang durch Speise-, Musik und Kunstsäle kommt man auf der Rückseite zum Park hin aus dem Palast heraus. Die Räume sind alle sehr prunkvoll eingerichtet. Natürlich sind es nur die Staatsräume und keine privat Zimmer. Und Fotos sind natürlich verboten. Jetzt darf man noch am Rande des Parks entlang zum Ausgang gehen.

Dann bin ich wieder zur Vorderseite des Palastes und kurze Zeit später begann die Wachablösung. Zu Beginn stand ich nur in der 3. Reihe, aber die Leute vor mir konnten oder wollten nicht so lange stehen, so dass ich später ganz vorne stand und ohne Gitterstäbe Fotos machen konnte.

Nach einer kurzen Pause im benachbarten Park bin ich zu Harrods, dann zum naturhistorischen Museum (hier hat sich in den letzten 10 Jahren bei den Dinos nichts getan, noch nicht mal neue Monitore. Es war nur sehr, sehr voll) und dann zum British Meseum. Hier hat sich aber einiges getan. Der "Great Court" mit dem großen Glasdach ist super. Hier wimmelte es von Pfadfindern. In London war Weltpfadfindertreffen zum 100-jährigen Jubiläum.

3. Tag - Parlament, Westminster, Cabinet War Room, Shopping

Am letzten Tag habe ich meinen Koffer wieder am Bahnhof abgegeben, um ihn dann später von hier aus direkt zum Flughafen mitzunehmen.
Dann bin ich kurz aus dem Bahnhof raus und habe eine paar Fotos des Swiss Re Gebäudes gemacht, das in der Nähe des Bahnhofs Liverpool Street steht.
Für diesen Morgen hatte ich eine deutsche Tour für das Parlament gebucht. Genauso wie den Buckingham Palace, den man besuchen kann weil die Königin im Urlaub ist, kann man nämlich auch das Parlament im Sommer besuchen. Leider darf man auch hier nicht fotografieren. Man geht bei der Führung den Weg, den die Königin bei der Parlamentseröffnung geht. Zuerst eine Treppe hoch, dann durch das Ankleidezimmer. Hier legt die Königin die Kronjuewelen an, die dafür aus dem Tower geholt werden. Dann geht es durch ein paar andere Räume ins Oberhaus (House of Lords), danach folgt das Unterhaus (House of Commons). Im Vergleich zum Rechtstag ist hier alles sehr eng und altmodisch. Es gibt auch nicht für alle Leute in den beiden Kammern Plätze, so dass man sich morgens anmelden muss, wenn man heute einen Platz haben möchte. Gegen 11:30 war die Führung im ältesten Teil des Palastes der Westminster Hall zu ende. Diese gehörte noch zum alten Palast von Westminster. Hier werden Verstorbene wie Queen Mumm aufgebahrt, damit das Volk von ihnen Abschiednehmen kann. Auch nutz man den Raum manchmal, wenn ein Besucher zu beiden Kammern sprechen möchte.
Als nächstes bin ich zum Sitz des Premierministers gegangen, Downing Street 10. Leider ist dort alles abgespeert und noch eine Baustelle, so dass man leider garnichts sehen kann.
Von dort bin ich weiter zum Cabinet War Room. Dies ist der Bunker in dem Winston Churchill sich wärend des Kriegs oder genauer während der Bomberangriffe auf London aufgehalten hat. Alles ist noch im Originalzustand oder wurde wieder nach der Öffnung in den 70er Jahren nach Fotos in den Originalzustand versetzt. Nach dem Krieg wurden die Räume fast unverändert verschlossen und Jahre lang nicht geöffnet. Heute kann man sie mit einem Audio Guide besichtigen. Danach bin ich an Horse Guards Parade vorbei zu U-Bahn und damit zu St. Pauls Cathedral. Dort habe ich etwas gegessen und bin über die Millenium Bridge gegangen und wieder zurück.
Zum Schluss war ich noch etwas auf der Regent und Oxford Street Geschäfte gucken, aber London ist sehr teuer und es war schon unangenem heiß, also bin ich in den Hyde Park um vor der Abreise etwas zu entspannen.
Als Letztes war ich noch in der ersten Filiale der amerikanischen Modefirma Abercrombie & Fitch außerhalb von Nordameriak. Ich hatte das Glück einfach reingehen zu können. Es kommt auch immer mal wieder vor, dass man wohl Schlange stehen muss. Direkt an der Tür sieht man einen jungen Mann mit nacktem Oberkörper mit dem man sich auch fotografieren lassen kann. Allgemein setzt man sehr auf "sex sells". Alle Mitarbeiter könnten auch als Model arbeiten. Außerdem ist es sehr dunkel. Nur die Kleidung wird beleuchtet und die Musik ist sehr laut. Die Kleidung ist doppelt so teuer wie in Amerika, warum auch immer. Trotz allem ist der Laden absolut sehenswert und ein ganz besonderes Einkaufserlebnis.
Von hier ging es dann wieder per U-Bahn zum Bahnhof Koffer holen und weiter mit dem Stansted express zum Flughafen. Ich kam etwas spät an, aber es hat alles geklappt und ich bin gut in Deutschland wieder angekommen.